{"id":14115,"date":"2026-01-26T11:17:41","date_gmt":"2026-01-26T10:17:41","guid":{"rendered":"https:\/\/www.anialosinger.com\/cd-taufe-the-five-elements-vol-1\/"},"modified":"2026-01-26T11:17:41","modified_gmt":"2026-01-26T10:17:41","slug":"cd-taufe-the-five-elements-vol-1","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.anialosinger.com\/en\/cd-taufe-the-five-elements-vol-1\/","title":{"rendered":"CD-Taufe \u201cThe Five Elements Vol. 1\u201d"},"content":{"rendered":"<div id=\"content\">\n<p>Donnerstag, 7 Mai 2009 &#8211; Der Bund<\/p>\n<h6>Im Schwebezustand<\/h6>\n<p>Ania Losinger, die einzige Xala-Spielerin der Welt, und Matthias Eser verz\u00fccken mit minimalen hypnotischen Klangrhythmen.<\/p>\n<p>Gr\u00fcn leuchtet die neue CD von Ania Losinger und Matthias Eser. Grasgr\u00fcner Minimalismus. Da ist kein Bild, kein Text und nichts, was verf\u00fchrt, reizt, kitzelt. Erst auf den zweiten Blick erkennt man bewegte Ver\u00e4stelungen. Die unbeschriebene Farbfl\u00e4che ist fein ge\u00e4dert. Ania Losinger l\u00f6st das R\u00e4tsel auf: \u201cDas Bild entstand aus einem Trommelfell, das der Fotograf Martin M\u00f6ll mit einem gr\u00fcnen Scheinwerfer durchleuchtet und fotografiert hat. Es passt zu unserer Musik.\u201d Und wie. Das Gr\u00fcn f\u00fchrt direkt ins Innere des Tontr\u00e4gers. Hinein in einen organischen Kosmos aus minimalen Rhythmen, die sich in einem fantastischen \u00c4derwerk zu Farbkl\u00e4ngen verdichten, zu rhythmischen Pulsen, stehenden Patterns. Gestochen scharf sind die repetitiven Klangfiguren vom Bodenxylofon Xala und entwickeln mit der Marimba einen eigent\u00fcmlichen Sog. Federnde Texturen, flirrend wie Feuer. Zuweilen klingen sie trocken wie d\u00fcrres Holz. Oder glitzern wie Wasser. H\u00f6ren wird hier zum perkussiven Verwandlungstheater, in dem sich Grenzen von Zeit und Raum aufl\u00f6sen.            <\/p>\n<h6>Chinesische Zahlensymbolik<\/h6>\n<p>Der Schwebezustand ist Kalk\u00fcl. Viel Improvisations- und Forschungsarbeit liege den minimalen, polyrhythmischen Impressionen zugrunde, sagt Losinger. Die metrischen Strukturen der f\u00fcnf St\u00fccke, die sie auf dem Tontr\u00e4ger zusammen mit dem Marimbaspieler und Perkussionisten Matthias Eser zum Zyklus b\u00fcndelt, nehmen Bezug auf die Ziffern, die in der chinesischen Zahlensymbolik jedem der f\u00fcnf Elemente zugeordnet werden. Erde, Wasser, Feuer, Metall und Holz. Jedes Element hat seine eigene Atmosh\u00e4hre und L\u00e4nge. Sie variiert zwischen 8 und 20 Minuten. \u201cJedes St\u00fcck ist aus einer musikalischen Kernidee entstanden, die das entsprechende Element versinnbildlicht und das wir weiterentwickeln\u201d, so Losinger. Im Spiel verschmelzen die Instrumente zum Klangk\u00f6rper. Das Ohr verliert sich in einem reizvollen Vexierbild, in dem Statik stets auch als Bewegung, Fl\u00e4che auch als Fortgang geh\u00f6rt werden kann. Der Minimalismus verlange ein H\u00f6chstmass an Kondition und Konzentration, kommuniziert werde durch feinste Motive und Orientierungshilfen, die in der Musik eingearbeitet sind. Es k\u00f6nne passieren, sagt die Bernerin, dass einer mal rausfalle aus den hypnotischen Geflechten. Kein Grund zur Panik: \u201cDiesen Momenten entspringt oft eine neue Inspiration.\u201d Die Partnerschaft mit Eser habe ihr neue Dimensionen der Intensit\u00e4t er\u00f6ffnet, sagt Losinger. Und Ideen: Im Kopf hat sie bereits die Kompositionsskizzen f\u00fcr ein neues Werk mit Xala, Marimba &#8211; und Orchester.             <\/p>\n<p id=\"autor\"><em>Marianne M\u00fchlemann<\/em><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8230;Das Gr\u00fcn f\u00fchrt direkt ins Innere des Tontr\u00e4gers. Hinein in einen organischen Kosmos aus minimalen Rhythmen, die sich in einem fantastischen \u00c4derwerk zu Farbkl\u00e4ngen verdichten, zu rhythmischen Pulsen, stehenden Patterns. 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